CRM im Asset Management: Die Besonderheiten einer branchenspezifischen Lösung

In der Regel beginnt jedes CRM-Projekt mit einer entscheidenden Frage: „Was verstehen wir eigentlich unter CRM?“. „CRM“ steht für Customer Relationship Management und bedeutet zunächst, die „Kundeninteraktionen zu verwalten“. Es kommt also schnell eine weitere Frage auf: „Wer ist überhaupt unser Kunde?“.

Im Asset Management gehören zur gesamten Wertschöpfungskette immer folgende Teilnehmer: Der Vermögensverwalter, der Vertrieb und der Investor. Demnach muss der Anspruch im Asset Management sein, die Interaktionen zwischen allen diesen Teilnehmern zu überblicken. Wird der Kunde  nur als der Investor definiert, verliert die KAG oft einen der wichtigsten Faktoren: Den Blick auf den, i. d. R. externen, Vertrieb. Es benötigt also eine Übersicht darüber, mit welchem Vertriebsarm und mit welchem einzelnen Vertriebspartner welches Geschäft gemacht wird. Zudem lassen im Publikumsgeschäft die Abwicklung über Plattformen oftmals keinen Blick auf den am Ende investierenden Privatkunden zu. Daher ist es umso wichtiger, allen oben genannten Teilnehmern die Aufmerksamkeit in einem CRM-Projekt zu schenken.

Onivation hat sich dieser Fragestellung aus mehrjähriger Erfahrung gewidmet. Dabei ist eine Plattform entstanden, die die entscheidenden Faktoren auf einer intelligenten Basis bündelt:

 

 

Bei der Einführung der Plattform wird typischerweise in Phasen vorgegangen. Da es sich um eine vollständige Cloud-Lösung auf Basis des CRM-Weltmarktführers Salesforce handelt, ist eine Nutzung der Funktionalität bereits sehr schnell möglich. Es müssen keine aufwändigen Hard- oder Software-Installationen durchgeführt werden, sondern zunächst nur kundenbezogene, individuelle Anpassungen auf der Oberfläche. Durch das Know-How der Experten von Onivation sind Anforderungen der Finanzbranche (z.B. MiFID, WpHG, KYC) ebenso in die Lösung eingeflossen wie Marktanforderungen (z.B. Online-Zugriff für Kunden & Partner, Multichannel), welche einen sehr schnellen Mehrwert der Lösung nach kurzer Anpassungszeit ermöglichen. Nach erfolgter Datenmigration, typischerweise aus Altsystemen, können optional Schnittstellen einfach angebunden werden (u.a. MS Outlook, CTI, Bestandssysteme wie z.B. Diamos). Die Plattform ist darauf vorbereitet und muss nicht erst dazu „befähigt werden“, die typischen Informationen wie Fonds, Assets, Depots, Transaktionen, Ausschüttungen, etc. aufzunehmen. Ebenso sind die diversen Finanz-Vehikel bereits abgebildet, vom Finanz-Fonds, Real-Asset Fonds über die diversen Vertriebsprozesse vom komplexen Single-Asset Deal bis hin zum einfachen Anteilskauf eines Publikumsfonds.

In einer modernen, cloudbasierten Lösung unterscheidet sich jedoch nicht nur die benutzte Technik, sondern auch die Vorgehensweise innerhalb der Umsetzung. Angelehnt an Scrum hat Onivation eine Projektmethodik zur Einführung der Plattform entwickelt, die sich agiler Methoden bedient. Man arbeitet die einzelnen Themen in 2-4 Wochen lang dauernden Sprints aus und kann dann bereits abgeschlossene Themenblöcke zur Verfügung stellen. So beginnt man z.B. typischerweise mit Unternehmen (Kunden & Partner) und deren Kontakten. Anschließend werden die zu erfassenden Aktivitäten (E-Mails, Telefonate, Protokolle) behandelt und umgesetzt, dann die Fonds & Assets usw. Ist jeweils ein Block abgeschlossen, steht die Funktionalität zur Verfügung und kann - in der Regel zunächst für Tests, Schulung und Abnahmen - genutzt werden, bis die Lösung dann mit derselben Funktionalität samt produktiven Daten live geht.

Dieses Vorgehen verhindert, dass monatelang in die „falsche Richtung gearbeitet“ wird und holt - als ganz wesentlichen Effekt - die Projektmitarbeiter alle paar Wochen aufs Neue ab. Die Geschwindigkeit, mit der neue Themen, Funktionen und Anforderungen zur Verfügung stehen, sorgt bei den Projektmitarbeitern regelmäßig für Euphorie – So unsere Erfahrung aus 13 Jahren Cloud-Projekten.

Ein weiterer Vorteil moderner Cloud-Lösungen ist die Möglichkeit, die vorhandenen Plattformen zu vervielfältigen. So lassen sich auf Knopfdruck Kopien der getesteten Umgebung erstellen – wahlweise  mit oder ohne existierende Daten. Dadurch können Test-Umgebungen, Entwicklungsumgebungen oder auch Umgebungen generiert werden, „um mal etwas auszuprobieren“. Genauso schnell lassen sie sich auch, inkl. aller Daten, löschen.

 

Fazit

Die oben beschriebenen Faktoren führen dazu, dass am Ende die Laufzeit eines Cloud-Projekts, im Vergleich zu herkömmlichen IT-Projekten, erheblich geringer ist. Ebenso wie der entsprechende Gesamtaufwand: Schließlich ist vieles, was unabdingbar ist, bereits in der Lösung integriert.

Wir schaffen eine CAMP-Einführung mit Datenmigration, CTI, MS Outlook-Anbindung innerhalb 2-3 Monaten, wobei spezifische Anforderungen wie z.B. komplexe, proprietäre Anbindungen von Backendsystem den Projektzeitraum verlängern können.

 

Über den Autor

Roman Hoffmann, Gründer und Geschäftsführer von Onivation, war bis 2007 IT Direktor bei der größten deutschen Fondsgesellschaft DWS. Dort war er zuletzt verantwortlich für die weltweite Einführung der Salesforce-Plattform im Vertriebs- und Marketing-Umfeld. Bereits damals erkannte er die immensen Vorteile von cloudbasierten Lösungen im Finanzumfeld und gründete - trotz der damals vorherrschenden Ressentiments gegenüber der Cloud-Technologie - Onivation. Mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche sowie tiefgreifendes, technisches Know-How machen ihn zum einzigartigen Experten für Digitalisierung und Prozess-Automatisierung im Finanzumfeld.

Über Onivation

Onivation begleitet die digitale Neuerfindung der Finanzbranche und implementiert die neuesten Zukunftstechnologien mithilfe von Salesforce. Bei unserer Gründung im Jahr 2007 waren wir einer von sehr wenigen Salesforce-Implementierungspartnern im deutschsprachigen Raum. In über 13 Jahren haben wir ein hochqualifiziertes Team aus Salesforce-Experten aufgebaut und wurden strategischer Partner von Salesforce Financial Services Deutschland. Als einzigartiger Spezialist für Salesforce im Finanzumfeld haben wir in über 250 Projekten zahlreiche namhafte wie kleine Unternehmen erfolgreich in das Zeitalter der Digitalisierung geführt. Mit unserer einmaligen Kombination aus tiefgreifendem Branchen-Know-How, technischer Kompetenz und unserer schnellen und ergebnisorientierten Arbeitsweise begeistern wir unsere Kunden bis heute.


Effizienz. Nachhaltigkeit. Verantwortung.

Prozesse in der Finanzbranche effizienter gestalten – das war der Grundgedanke bei der Gründung von Onivation im Jahr 2007. Eine Transformation weg vom Papier und Postversand und hin zu einfacheren, voll digitalisierten Lösungen. 2007 wurden wir hierfür noch belächelt. Schließlich lautete der Status quo: „Wir brauchen ein Dokument mit Unterschrift“. Heute, mehr als 10 Jahre später, beweisen wir das Gegenteil: Auch in der Finanzbranche lassen sich Prozesse digitalisieren und effizienter, ökonomischer und damit insbesondere auch ökologischer gestalten. Das ist bis heute unser Geschäftsmodell: Wir digitalisieren die Finanzbranche. Und damit leisten wir nicht zuletzt unseren Beitrag für die Umwelt. Mehrfach haben wir es für unsere Kunden überflüssig gemacht, Millionen von Verträgen in Papierform verschicken zu müssen. Stattdessen geschieht nun alles digital und klimafreundlich: Ohne Verschwendung von Papier, ohne Druck und ohne Versand. Win-Win – für unsere Kunden und unsere Umwelt.

Während unserer täglichen Arbeit und unserem stetigen Wachstum haben wir nie unsere Verantwortung aus den Augen verloren. Verantwortung für Umwelt und Klima, Menschenrechte sowie Arbeitsnormen. Unser Team besteht aus Menschen mit Wurzeln aus über 10 Ländern der Welt – von Marokko bis Neuseeland, wir betreiben aktiven Umweltschutz mit Müllsammelaktionen, minimieren unsere eigene Müllproduktion und vermeiden emissionsintensive Geschäftsreisen mithilfe von Cloud-Technologie.

Da sich unser Engagement mit den Anforderungen der „UN Global Compact“-Initiative der Vereinten Nationen überschneidet, haben wir uns dazu entschlossen, dieses Projekt aktiv zu unterstützen. Ab sofort berichten auch wir in unserem jährlichen „Communication on Progress“-Bericht von unseren Fortschritten in den Bereichen Menschenrechte, Umwelt und Klima, Arbeitsnormen sowie Korruptionsprävention. Im Rahmen dessen freue ich mich ganz besonders über konstruktive Beiträge.

Herzlichst,

Ihr Roman Hoffmann

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