5 Paradigmenwechsel die Digitalisierung mit sich bringt

Die umfassende Automatisierung von Prozessen und der breite Einsatz zukünftiger Schlüsseltechnologien wird zahlreiche Paradigmenwechsel nach sich ziehen und Unternehmen von Grund auf verändern. Die Auswirkungen werden bereits heute immer sichtbarer. Ganz gleich ob in der IT-Infrastruktur, bei Prozessen oder Mitarbeitern: die neuen Anforderungen benötigen neue Wege und Denkweisen.

Data Driven: Big Data ermöglicht Entscheidungen anhand von Daten

„Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts.“ – So fasste es Siemens-Vorstandsvorsitzender Joe Kaeser zusammen. Big Data Analyse gibt Unternehmen neuen Handlungsspielraum und ermöglicht es, Entscheidungen anhand von Daten zu treffen. Dies minimiert die Möglichkeit von Fehlentscheidungen und führt zu einem erheblichen Effizienzanstieg.

Beispiel: Ein Unternehmen kann seine Cross-Sales durch Big Data Analyse steigern, indem alle erfolgreichen Cross-Sales der Vergangenheit analysiert werden. So können Kunden identifiziert werden, bei denen ein Querverkauf wahrscheinlicher ist. Der Vertrieb kann diese dann gezielt ansprechen.

Automatisierung erhöht Prozessgeschwindigkeiten bei geringerer Fehlerquote

Durch Prozessautomatisierung erhöht sich die Geschwindigkeit - bei gleichzeitig niedrigerer Fehlerquote. Mithilfe neuer digitaler Plattformen lassen sich Prozesse innerhalb kürzester Zeit automatisieren oder neu aufsetzen. Im Zuge dieser „digitalen Verschlankung“ können dabei viele analoge Prozesse – oft kosten- und personalintensiv - komplett eingespart werden.

Beispiel: Aufgrund neuer Regularien benötigt ein Unternehmen die Opt-Ins ihrer Kunden. Mithilfe einer automatisierten Email-Customer-Journey erhalten Kunden eine Email mit Link zu einer personalisierten Landingpage, auf welcher sie ihren Opt-In setzen können. Durch den Wegfall des Papier-Umwegs erspart sich das Unternehmen immense Porto- und Personalkosten bei gleichzeitig erhöhter Geschwindigkeit.

Unterschiedliche Abteilungen nähern sich an

Das Projekt „Digitale Transformation“ sorgt für eine vermehrte Durchmischung unterschiedlicher Abteilungen. Abteilungen wie Controlling, Marketing oder Vertrieb bewegen sich dabei auf einer einzigen, einheitlichen Plattformlösung. Dies verhindert Inseldenken und ermöglicht völlig neue Synergien und Ansätze.

Beispiel: Die Marketing-Abteilung experimentiert mit neuen Customer-Journeys auf unterschiedlichen Werbekanälen und möchte nicht nur die Performance der Leadgenerierung erheben, sondern auch die Qualität der Leads messen. Dadurch, dass Marketing und Vertrieb auf einer Plattform arbeiten, ist es ohne Umstände möglich die Lead-to-Sales-Rate der einzelnen Journeys zu erheben. So können Marketing-Aktivitäten besser bewertet und organisiert werden.

Mitarbeiteranforderungen werden technischer

Der Einsatz neuester Technologien in allen Bereichen verändert auch die Anforderungen an das Personal. Durch die Aufweichung der Grenzen zwischen IT- und allen anderen Abteilungen wird ein grundsätzliches technisches Verständnis immer wichtiger. Die wichtigste Rolle spielt dabei die Bedienung aller neuen Tools und Plattformen.

Beispiel: Durch die unternehmensweite Einführung einer einheitlichen Plattform-Lösung erhält die Controlling-Abteilung neue Möglichkeiten zur Messung von Ergebnissen. Dabei spielt die Auswertung von Unternehmensdaten eine besonders große Rolle. Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Bereich der Data Science wird für eine Mitarbeit im Bereich Controlling immer wichtiger.

Entscheidungen werden schneller und vermehrt an der Basis getroffen

Eine höhere Prozessgeschwindigkeit benötigt schnellere Entscheidungsstrukturen. Wie das funktioniert zeigen insbesondere junge und agile Unternehmen. Sie erhöhen den Druck auf Unternehmen, ihre Strukturen anzupassen und Entscheidungen in kürzeren Zeitfenstern zu treffen. Die Konsequenz ist die Lockerung vorhandener Hierarchien und mehr Entscheidungen auf unteren Ebenen.

Beispiel: Ein Team ist zuständig für die Entwicklung eines Produkts auf Basis des Design-Thinking-Ansatzes. Auf dem Weg zum finalen Produkt sollen die unterschiedlichen Ideen validiert werden. Hierzu erstellt das Team Pre-Launch-Landingpages und misst für einen festgelegten Zeitraum das Interesse anhand der generierten Besucher- und Leadanzahl. Statt die Entscheidungen über das weitere Vorgehen auf eine obere Ebene zu vertagen, trifft das Team die Entscheidungen selbst und erspart sich einen langwierigen und trägen Prozess.

Fazit: Führungskräfte entscheiden über den Erfolg der digitalen Transformation

Das Projekt Digitalisierung ist kein Selbstläufer: Sein Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie hoch die Bereitschaft ist Prozesse grundsätzlich zu hinterfragen und zu optimieren. Dies geht einher mit grundlegenden Paradigmenwechsel und erfordert die Entschlossenheit von Führungskräften. Sie müssen ihre Unternehmen auf die Anforderungen der Zukunft einstellen. Dazu gehört der Abschied von zahlreichen Denkmustern der Vergangenheit.


Umbruch im Finance: Mit dieser Maßnahme lassen sich Fintechs & Big Tech (noch) einholen

Im Zuge der Digitalisierung erlebt die Finanzbranche aktuell eine der größten Zerwürfnisse ihrer Geschichte. Dabei machen ihr zwei neue Akteure besonders zu schaffen: Junge Fintechs und die weltweit größten Tech-Konzerne.

Lange belächelt und heute eine reale Gefahr für die Marktmacht etablierter Finanzunternehmen: Fintechs wie N26, Revolut, Getsafe oder One. Sie wirbeln die gesamte Branche auf und stellen alte Konzepte in Frage. Die einstige Hoffnung der etablierten Banken und Versicherungen, dass Fintechs nur ein temporäres Phänomen und durch Regulierungen zu stoppen seien, ist längst verflogen, denn immer mehr Staaten wie Großbritannien oder die Schweiz bieten Fintechs einen "regulatorischen Sandkasten" um neuartige, innovative Geschäftsmodelle im kleineren Rahmen zu testen.

Auf der anderen Seite dringen Big-Tech-Firmen wie Apple und Google immer weiter ins Finanzgeschäft ein und umgehen bei Ihren Finanzdienstleistungen vermehrt den Umweg über traditionelle Finanzinstitute. Damit setzen sie die Finanzbranche massiv unter Druck – bereits heute möchte sich dort niemand ausmalen welche Konsequenzen es z.B. hätte, wenn ein Tech-Unternehmen eine Banklizenz erhalten würde.

Innovation als eine Konsequenz neuester Technologie

Fintechs und Big-Tech-Konzerne diktieren Banken und Versicherungen den Maßstab der Zukunft. Er lautet Innovation durch Technologie. Damit zwingen sie die Finanzinstitute immer weiter dazu, sich neu zu erfinden und vermehrt auf die neuesten technologischen Möglichkeiten zu setzen. Doch dies gestaltet sich für die Branchengrößen nicht leicht: Ihre verfestigten Denkmuster stehen ihnen genauso im Weg wie ihre veraltete IT-Infrastruktur. Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass sie aktuell immer weiter ihre Zukunft verspielen. Trotz ihrer grundsätzlich guten Ausgangsposition werden sie auf sämtlichen Feldern immer weiter verdrängt:

  • Mobile-Bezahldienste - Apple Pay & Google Pay
  • Online-Bezahldienste - Paypal & Klarna
  • Digitales Banking - N26 & Revolut
  • Digitale Versicherungen - One & Getsafe
  • Auslandsüberweisungen – Transferwise & Currencyfair

Für Finanzunternehmen ist die Nutzung der neuesten Technologien mittlerweile alternativlos geworden – genauso wie das Überwinden ihrer bestehenden Denkmuster. In weiten Teilen herrscht dort Einigkeit über die Notwendigkeit einer konsequenten Digitalisierung. Diese Erkenntnis ist allerdings nur eine von vielen Faktoren für eine wirklich erfolgreiche digitale Transformation. Schließlich stellt sich die Grundsatzfrage: Wo fängt Digitalisierung an? Die Antwort lautet: Bei der IT-Infrastruktur.

Veraltete IT-Infrastruktur verhindert Innovation durch Technologie

Der Status Quo in den meisten Finanzunternehmen ist ähnlich: Es besteht eine veraltete, lokale IT-Infrastruktur – konzipiert und aufgebaut in Zeiten, an denen die heutigen Anforderungen kaum vorstellbar waren. Über die Jahre hinweg kamen mehr und mehr kostenintensive, nachträgliche Anpassungen und Erweiterungen hinzu und gemeinsam mit der Anbindung vieler weiterer Systeme entstand so ein IT-Flickenteppich, der nicht nur ineffizient und teuer ist, sondern auch jeglicher technischen Innovation im Weg steht. Diese Insellösungen verhindern das „einfache“ Einführen neuester Technologien. Sie stellen exakt die Schwachstelle dar, welche sich Fintechs und Tech-Größen zunutze machen um die Marktmacht der Finanzunternehmen massiv anzugreifen. Denn alle erfolgreichen Unternehmen haben eines gemeinsam: Sie nutzen Cloud-Plattformen und Software-as-a-Service (SaaS)-Modelle.

Neueste Technologien nutzen - mithilfe einer ganzheitlichen Cloud-Plattform

Eine cloudbasierte Lösung bringt sämtliche Geschäftsprozesse auf eine einzige Plattform und erspart den Betrieb mehrerer, parallel laufender IT-Systeme samt ihrer Verbindung über Schnittstellen. Allein der Wegfall der Betriebs- und Wartungskosten amortisiert in vielen Fällen bereits die Implementierungs- und Lizenzkosten der Cloud-Lösung.

Die Liste der Vorteile, welche SaaS-Modelle gegenüber lokaler IT-Infrastruktur bieten, ist lang:

  • Höhere Kosten- und Personaleffizienz
  • Hardware- und standortunabhängiger Betrieb
  • Einfache Skalierbarkeit und hohe Kostenkontrolle
  • Maximale IT-Sicherheit
  • Schutz vor Ausfällen durch Wartungsarbeiten o.ä.
  • Compilance out-of-the-box

Ein ganz bestimmter Vorteil hat das Potenzial, die Existenz von Finanzunternehmen für die Zukunft zu sichern: Es ist die Möglichkeit, neueste Schlüsseltechnologien wie Big Data und KI nahtlos einzuführen und zu benutzen – in Form einer Erweiterung auf der Cloud-Plattform. Dies vergrößert nicht nur den Handlungsspielraum, sondern schließt auch die technologische Lücke zwischen ihnen und der neuen Konkurrenz.

Eine erfolgreiche Digitalisierung im Finance benötigt eine „Whatever it takes“-Strategie, welche aktiv verhindert sich auf seine gegenwärtige Marktmacht zu verlassen. Der dramatische Abstieg von ehemaligen Weltmarktführern wie Kodak, Nokia oder Blackberry sollte dabei genauso als aufrüttelndes Beispiel dienen wie der Untergang der deutschen KarstadtQuelle AG. Diese Konzerne hatten viel zu spät auf fundamentale Branchenentwicklungen reagiert und dadurch alles verloren. Vor einer ähnlichen Herausforderung steht heute der Finanzsektor. Dessen Zeitfenster für eine konsequente Digitalisierung wird immer kleiner und es zeichnet sich immer deutlicher ab: In der Zukunft des Finance haben digitale Nachzügler keine Chance.

 

Onivation begleitet die digitale Neuerfindung der Finanzbranche und implementiert die neuesten Zukunftstechnologien mithilfe des CRM-Weltmarktführers Salesforce. Bei unserer Gründung im Jahr 2007 durch Geschäftsführer Roman Hoffmann, ehemaliger Director IT der DWS, waren wir einer von sehr wenigen Salesforce-Implementierungspartnern im deutschsprachigen Raum. In über 13 Jahren haben wir ein hochqualifiziertes Team aus Salesforce-Experten aufgebaut und wurden strategischer Partner von Salesforce Financial Services Deutschland. Als einzigartiger Spezialist für Salesforce im Finanzumfeld haben wir in über 250 Projekten zahlreiche namhafte wie kleine Unternehmen erfolgreich in das Zeitalter der Digitalisierung geführt. Mit unserer einzigartigen Kombination aus tiefgreifendem Branchen-Know-How, technischer Kompetenz und unserer schnellen und ergebnisorientierten Arbeitsweise begeistern wir unsere Kunden bis heute.

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Die Krise als Chance: Diese 4 Maßnahmen machen Unternehmen zukunftssicher

Die Coronakrise sorgt bei einer Vielzahl von Unternehmen für Krisenstimmung. Dabei bestehen bei richtigem Handeln auch Chancen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Rezessionen wirken als Katalysator für Innovation und Neuerfindung. Heute weltweit führende Unternehmen wie Airbnb, Uber oder WhatsApp wurden allesamt im Zuge der Krisenjahre 2008 / 2009 gegründet und inspirieren etablierte Strukturen bis heute zum Umdenken. Damit auch Ihr Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgeht, haben wir Ihnen die dafür vier wichtigsten Maßnahmen zusammengefasst.

1. Die Zukunft ist jetzt - Schieben Sie Transformationsprozesse nicht weiter auf

Es macht keinen Sinn notwendige Veränderungen in die Zukunft zu schieben - insbesondere dann nicht, wenn es sich um überlebenswichtige Transformationsprozesse handelt. Der Corona-bedingte Rückgang des Geschäftsbetriebs mag zwar in vielen Fällen zu kurz- und mittelfristigen Gewinneinbußen führen - im gegenwärtigen, disruptiven Zeitalter kann er langfristig betrachtet jedoch auch die Rettung für zahlreiche Unternehmen sein, wenn denn der entstandene Zeitpuffer für notwendige Transformationsprozesse genutzt wird. Allen voran: die Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

2. Fixkosten senken, Möglichkeiten erweitern - Ersetzen Sie veraltete lokale IT-Strukturen mit skalierbaren SaaS-Lösungen

Lange umstritten und heute der neue Standard: Cloudbasierte Lösungen sind nicht mehr wegzudenken und in Anbetracht ihrer enormen Effizienz ein Quantensprung. Trotzdem verweigern zahlreiche Firmen den Umstieg auf diese Technologie. Im Zuge der Coronakrise werden kostenintensive, lokale IT-Strukturen zum immer größeren Problem und skalierbare, nach Nutzung abgerechnete SaaS-Lösungen zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsvorteil. Neben dem Kostenvorteil bieten cloudbasierte Lösungen den Zugang zu innovativen Schlüsseltechnologien der Zukunft, wie z.B. Big Data und KI und garantieren eine 24/7-Verfügbarkeit ohne Ausfallzeiten durch Wartungsarbeiten. Auch ermöglichen sie einen standortunabhängigen Geschäftsbetrieb und schützen damit vor den negativen Folgen der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen.

3. Geschäftsprozesse optimieren - Nach Maßstab der neuesten technologischen Möglichkeiten

Der Umstieg auf eine Cloud-Plattform wie Salesforce birgt eine ganze Palette neuer Möglichkeiten: Geschäftsprozesse können massiv verschlankt, digitalisiert und automatisiert, Papier-Umwege abgeschafft und fragmentierte IT-"Insellösungen" vereinheitlicht werden. Die SaaS-Lösung befähigt Sie dazu, dieselben Technologien zu nutzen wie die weltweit erfolgreichsten Unternehmen. Damit schließen Sie die Lücke zwischen Ihnen und Ihren Wettbewerbern und verschaffen sich immense Vorteile, die das Potenzial haben Ihre Zukunft nach Corona zu sichern.

4. Digitalisierungspartner wählen - Strategische Partnerschaft schließen

Die digitale Transformation kann nur mit dem richtigen strategischen Partner gelingen. Es ist die Aufgabe des Digitalisierungspartners alle vorhandenen Geschäftsprozesse zu analysieren und Optimierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Der Partner darf dabei nicht nur lediglich Ihre Anforderungen abarbeiten, sondern muss vielmehr den Transformationsprozess pro-aktiv mitgestalten und dabei alle technischen Möglichkeiten aufzeigen. Hierzu benötigt der Partner eine Synthese zwischen technischer Expertise und Branchen-Know-How - ein Merkmal, auf das Sie bei der Auswahl unbedingt achten sollten. Was Sie außerdem noch alles bei der Auswahl Ihres technischen Partners berücksichtigen sollten, haben wir Ihnen in unserem Artikel "5 fatale Fehler bei der Auswahl des Salesforce Partners" zusammengefasst.

Fazit: Digitalisierte Unternehmen werden langfristig profitieren - gehören sie dazu!

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, brachte es auf den Punkt: "Bei der Digitalisierung wird es kein Mittelfeld geben". Die Coronakrise erhöht den Druck auf Unternehmen, sich schneller und breiter auf die Gegebenheiten von Morgen einzustellen. Das mag im Einzelnen nicht immer leicht zu bewältigen sein, ist jedoch mit dem richtigen Digitalisierungspartner nicht zwangsläufig ein zähes und langwieriges Unterfangen. Dies haben wir in den letzten 13 Jahren in mehr als 250 erfolgreich abgeschlossenen Projekten bewiesen: Digitalisierung kann effizient, kostentransparent und zügig vonstatten gehen. Nutzen Sie die Zeit die Ihnen die Coronakrise verschafft und beginnen sie bereits morgen mit der digitalen Transformation Ihres Unternehmens.

Onivation begleitet die digitale Neuerfindung der Finanzbranche und implementiert die neuesten Zukunftstechnologien mithilfe des CRM-Weltmarktführers Salesforce. Bei unserer Gründung im Jahr 2007 durch Geschäftsführer Roman Hoffmann, ehemaliger Director IT der DWS, waren wir einer von sehr wenigen Salesforce-Implementierungspartnern im deutschsprachigen Raum. In über 13 Jahren haben wir ein hochqualifiziertes Team aus Salesforce-Experten aufgebaut und wurden strategischer Partner von Salesforce Financial Services Deutschland. Als einzigartiger Spezialist für Salesforce im Finanzumfeld haben wir in über 250 Projekten zahlreiche namhafte wie kleine Unternehmen erfolgreich in das Zeitalter der Digitalisierung geführt. Mit unserer einzigartigen Kombination aus tiefgreifendem Branchen-Know-How, technischer Kompetenz und unserer schnellen und ergebnisorientierten Arbeitsweise begeistern wir unsere Kunden bis heute.

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Wie digitalisierte Unternehmen die Coronakrise meistern & was digitale Nachzügler jetzt tun sollten

Die Coronakrise wird zum immer größeren Stresstest für Unternehmen aus allen Branchen und zeigt vor allem eines sehr eindrucksvoll: Firmen mit digitalisierten Prozessen haben kaum Probleme, ihren Geschäftsbetrieb weiterzuführen – ganz im Gegensatz zu zahlreichen Unternehmen, die nun kaum wissen was zu tun ist.

Digitalisierung: Plötzlich konkret und überlebensnotwendig

Kaum ein Tag verging in den letzten Jahren, an dem nicht über Digitalisierung debattiert wurde. Vom Vorstandschef bis zur untersten Ebene waren sich alle einig darüber, dass es das wichtigste Thema der Zukunft sei. Und genauso behandelten es schließlich auch viele: Als Zukunftsthema. Dadurch saß der Schock recht tief, als die Coronakrise zum konkreten Handeln zwang – im Hier und Jetzt. Es galt, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten – trotz Quarantäneanordnungen, ausfallenden Dienstreisen und Home-Office. Plötzlich wurde die Notwendigkeit von digitalisierten Prozessen konkret und es wurde schnell der tatsächliche Stand sichtbar.

Proprietäre IT-Infrastruktur wird zur Achillesverse

Der wahre Stresstest begann mit den ersten COVID19-Infektionen in der deutschen Wirtschaft. Diese führten zu Quarantäneanordnungen innerhalb der Belegschaften und zwangen Firmen, im großen Stil auf Home-Office umzusteigen. Da machte sich gleich bemerkbar, wer in Sachen Digitalisierung fest auf beiden Beinen stand. Ein positives Beispiel dabei war der Tech-Dienstleister Wirecard, welcher nach dem ersten erkrankten Mitarbeiter auf Home-Office setzte. Dabei betonte das Unternehmen, dass die Aktionen keine Auswirkungen auf den laufenden Betrieb hätten, da dieser durchgängig digitalisiert sei. Was für junge Unternehmen mit moderner Infrastruktur selbstverständlich ist, klingt für viele traditionelle Strukturen utopisch. Noch immer setzen unzählige Unternehmen, vom Mittelstand bis hin zu globalen Firmen, auf völlig veraltete, jahrzehntealte proprietäre Technik – selbstverständlich lokal gehostet im eigenen Serverraum. Das ist nicht nur besonders kosten- und personalintensiv, sondern sorgt auch dafür, dass Unternehmen im Zuge der Coronakrise kaum in der Lage waren ihren gesamten Geschäftsbetrieb standortunabhängig im Home-Office aufrecht zu erhalten. Es ist zu beobachten, dass zurzeit ganze IT-Abteilungen noch immer vor Ort arbeiten müssen, um einen Minimalbetrieb zu ermöglichen. Schließlich stammten viele der IT-Infrastrukturen aus Zeiten, an dem nicht daran zu denken war die gesamte Belegschaft Remote zu bedienen.

Ob bei CRM, Dateimanagement oder Groupware: Cloudbasierte Software ist krisensicher

Im deutschsprachigen Raum war das Misstrauen gegenüber Cloud Computing tief verankert: Jahrelang beharrten zahlreiche Firmen auf ihren eigenen Servern und weigerten sich, ihre IT-Infrastruktur outzusourcen. Eine fatale Fehlentscheidung, wie sich heute in der Coronakrise zeigt. Im Eiltempo versuchen einige nun die Flucht nach vorn – besonders sichtbar in den Absatzzahlen der führenden Groupware Microsoft Teams, welches innerhalb von nur einer Woche um 12 Millionen Nutzer wuchs.

Cloudbasierte Software bietet neben standortunabhängigem Arbeiten unzählige Vorteile. Sie ist sicherer als die meisten Custom-Lösungen, nach Bedarf skalierbar und in der Regel auch deutlich kostengünstiger. Weltweit führende Unternehmen setzen auf sie und beweisen: Mithilfe von Cloud Computing digitalisierte Geschäftsprozesse sind krisensicher.

Jetzt digitalisieren – tiefgreifend und end-to-end

Die Coronakrise wird zum Geburtshelfer der Digitalisierung in Deutschland. Allerdings ist Digitalisierung nicht gleich Digitalisierung: Sie muss ganzheitlich sein und vorhandene Prozesse grundsätzlich hinterfragen. Dazu gehört die Abschaffung von unnötigen Papier-Umwegen, zersplitterten Insellösungen und proprietären Softwarekonstruktionen. Eine erfolgreiche digitale Transformation kann nur mit einem strategischen Partner gelingen, welcher die Prozesse versteht und die richtige Sprache spricht. Ein Partner, der neben technischer Expertise auch über tiefgreifendes Branchen-Know-How verfügt. Nur so wird Digitalisierung zum Erfolg.

Was noch bei der Auswahl des technischen Partners beachtet werden sollte, haben wir in folgendem Artikel zusammengefasst: „5 fatale Fehler bei der Auswahl Ihres Salesforce Partners“.

Onivation begleitet die digitale Neuerfindung der Finanzbranche und implementiert die neuesten Zukunftstechnologien mithilfe von Salesforce. Bei unserer Gründung im Jahr 2007 durch Geschäftsführer Roman Hoffmann, ehemaliger Director IT der DWS, waren wir einer von sehr wenigen Salesforce-Implementierungspartnern im deutschsprachigen Raum. In über 13 Jahren haben wir ein hochqualifiziertes Team aus Salesforce-Experten aufgebaut und wurden strategischer Partner von Salesforce Financial Services Deutschland. Als einzigartiger Spezialist für Salesforce im Finanzumfeld haben wir in über 250 Projekten zahlreiche namhafte wie kleine Unternehmen erfolgreich in das Zeitalter der Digitalisierung geführt. Mit unserer einzigartigen Kombination aus tiefgreifendem Branchen-Know-How, technischer Kompetenz und unserer schnellen und ergebnisorientierten Arbeitsweise begeistern wir unsere Kunden bis heute.

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Salesforce BaseCamp Frankfurt & Rhein-Main 2020

Termin verschoben

Als Vorsichtsmaßnahme gegen die Verbreitung von COVID-19 wird das BaseCamp Frankfurt & Rhein-Main verschoben. Ein neuer Termin wird bald veröffentlicht.

Onivation auf dem Salesforce BaseCamp Rhein-Main


Entdecken Sie die Potenziale der vierten industriellen Revolution hautnah: Wir zeigen Ihnen, wie wir mithilfe von Zukunftstechnologien die Finanzbranche revolutionieren. Als deutschlandweit einzigartiger Salesforce-Partner mit Spezialisierung auf Finance geben wir Ihnen einen Einblick in unsere Digitalisierungsprojekte der jüngsten Vergangenheit und beantworten Ihnen Ihre Fragen.

So digitalisieren wir Finance


MiFID-II-konforme Kundenbetreuung mit Salesforce.

Fondsgesellschaft

Digitales Leadmanagement in 6 Monaten.

Versicherung

Einführung von Einstein Analytics. 30% weniger Kundenverlust durch Nutzung von Big Data und KI.

Fondsgesellschaft

Intelligente Plattformverschlüsselung für GDPR und Privacy mit Salesforce Shield.

Versicherung

Salesforce-Implementierung in 4 Monaten. 10% Umsatzsteigerung nach CRM-Wechsel.

Bank

Live-Demo auf dem BaseCamp Rhein-Main

Mehr Informationen: CAMP
CAMP Diagramm

Fredenhagen Halle

Sprendlinger Landstr. 193/195
63069 Offenbach am Main

18. März 2020

Ab 08:15 Uhr - Open End
Zeitplan: Salesforce.com

Jetzt Termin vereinbaren


Wir beraten Sie gerne vor Ort auf dem Salesforce BaseCamp. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Termin mit uns.



Daten-Leak bei Buchbinder – So schützen Sie Kundendaten richtig

Der jüngste Datenskandal um den Autovermieter Buchbinder zeigt wieder einmal, wie schnell ein Unternehmen unbeabsichtigt in die Diskussion um Datensicherheit und DSGVO geraten kann. Laut c't und der Zeit seien in vorliegendem Fall durch einen „Konfigurationsfehler“ Kundendaten tagelang über das Internet öffentlich zugänglich gewesen. Wir zeigen Ihnen, wie sie den Alptraum eines jeden Unternehmens vermeiden können.

Was war geschehen? Durch einen Konfigurationsfehler standen unverschlüsselte Kundendaten, die groteskerweise als Backup (also Datensicherung) angelegt waren, tagelang im Internet zum Download zur Verfügung. Die Daten enthielten Angaben zu Rechnungen, Verträgen und teilweise sehr persönlichen Informationen von Kunden.

Hackerangriffe und Datenpannen durch falsche Lösungen beim deutschen Mittelstand

Wieder einmal ist somit ein grundlegendes Problem des Mittelstands Ursache einer verheerenden Datenpanne. Man verlässt sich entweder auf die eigene IT-Security oder diejenige von nicht ausreichend ausgestatteten Dienstleistern, um Daten abzulegen. Der vorliegende Fall zeigt vor allem das größte Problem dieser Vorgehensweise:
Hätte nicht ein Unternehmen für IT-Sicherheit, nach dem zwei Informationsversuche an Buchbinder direkt gescheitert waren, über den Bayrischen Landesamt für Datenschutz (BayLDA) auf das Problem aufmerksam gemacht, hätte Buchbinder dieses Datenleck wohl bis heute nicht bemerkt.
Das ist die größte Misere von allen: Die meisten Unternehmen wissen überhaupt nicht, dass sie gerade Opfer eines Cyber-Angriffs sind, ihnen Daten geklaut werden oder -wie in vorliegendem Fall- sie eines Fehlers der eigenen IT unterliegen.

IT-Sicherheit outsourcen an Experten – Mit Cloud / SaaS-Lösungen

Die Lösung für solche Probleme liegt näher als man denkt. So wie man sich z.B. auch bei einer bevorstehenden Herz-OP nur von absolut professionellen Ärzten behandeln lassen möchte, so sollte man auch das Verwalten der eigenen und vor allem der Kundendaten nur absoluten Profis überlassen. Alle Meldungen über Hackerangriffe, Datenklau und Cyber-Attacken sind bisher nicht bei den professionellen Cloud / SaaS-Anbietern vorgekommen. Warum? Diese Unternehmen investieren bis zu dreistellige Millionenbeträge in die IT-Security – in Menschen und Technik. Investitionen, die ein Mittelständler in der Regel aus budgettechnischen Gründen nicht leistet.

Das Thema IT-Sicherheit sollte man daher auch in die Hände von Experten geben. In Form einer Art Outsourcing mittels Cloud Computing. Daten, die von geprüften und etablierten Anbietern hinter professionell geschützten Toren gespeichert werden, sind viel sicherer, als diese auf eigenen Servern zu hinterlegen, wie obiges Beispiel wieder einmal zeigt.

Vorteile von Cloud / SaaS-Lösungen für Ihr Unternehmen

Ein Verlagern von Daten, Prozessen und Anwendungen in die Cloud hat nicht nur aus Security-Aspekten Vorteile. Kostenersparnis, ein schnellerer GoToMarket Ihrer Innovationen und eine Simplifizierung Ihrer IT-Landschaft erreichen Sie quasi „nebenbei“. Selbstverständlich DSGVO-konform und gehostet auf deutschen Servern.


Gelebte Nachhaltigkeit: Zero Waste Workshop und Müllsammelaktion am Main – „Friday for Future“ bei Onivation

Alle reden über Klimawandel und Umweltverschmutzung, meist gefolgt von Symbolpolitik und Demonstrationen. Da dies nicht ausreicht, um unsere Erde vom täglich anfallenden Plastikmüll zu befreien, haben wir uns dazu entschlossen das Thema ganz praktisch anzugehen. Als junges Unternehmen sind auch wir uns unserer Verantwortung bewusst und haben im Rahmen unseres Onivation Day Teamevents ein Workshop zum Thema „Zero Waste – Ein Leben ohne Verpackungsmüll“ organisiert. Dabei haben wir es allerdings nicht belassen: Trotz des nasskühlen Herbstwetters haben wir in mühevoller Handarbeit das Mainufer von über 50 kg Müll befreit!

Praktische Tipps für ein Leben ohne Verpackungsmüll

Ein Plastikstrudel auf dem Pazifik – so groß wie Mitteleuropa und zum Großteil bestehend aus Verpackungsmüll. Was unvorstellbar klingt, ist leider Realität und die Konsequenz unseres unverantwortlichen Umgangs mit unseren Abfällen. Dass es auch anders geht und ein Leben ohne Verpackungsmüll möglich ist, zeigte uns der Autor und Umweltschützer Andreas Arnold im Zero Waste Workshop. Dabei bekam unser Team die Möglichkeit, mithilfe von einfachsten Mitteln eine ganze Palette von Dingen des täglichen Gebrauchs herzustellen: So wurden aus Zutaten wie Backsoda, Kokosöl oder Zitronenöl innerhalb von Sekunden Dinge wie Zahnpasta, Deodorant oder Waschmittel – Meist günstiger und durch die ersparten Verpackungsabfälle vor allem umweltschonender.

Umweltschutz in Aktion: Wir befreiten das Mainufer von über 50 kg Müll

Nach der Theorie kommt die Praxis: Gleich im Anschluss des Workshops und nach einem kleinen Snack ging es in die Aktion. Motiviert vom Vortrag fuhren wir in sechs Gruppen an verschiedene Abschnitte des Mainufers. Dieser wurde, angefangen vom Stadtteil Höchst, über Nied, Griesheim und Schwanheim bis hin zum Westhafen – trotz des Windes und des Regens – von sämtlichen Abfällen befreit. Das Ergebnis war eindrucksvoll: Rund zwei Dutzend randvolle Müllsacke mit einem Gesamtgewicht von über 50 kg, die uns vor Augen führten wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen ist.

Onivation lebt eine nachhaltige Unternehmenskultur

Für uns ist Nachhaltigkeit kein temporärer Trend, sondern seit unserer Gründung ein fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Durch eine Vielzahl von Maßnahmen versuchen wir unseren ökologischen Fußabdruck kontinuierlich zu minimieren. Dazu gehören u.a.:

  • Die Abschaffung von Wasser aus Plastikflaschen und die Einführung eines Wasseraufbereiters in Kombination mit Glaskaraffen
  • Ein papierloses Büro durch Dokumentenmanagement in der Cloud
  • Wöchentlich frisches Obst durch einen nachhaltigen Anbieter, der pro Obstkorb einen Baum pflanzt und keine Abfälle produziert
  • Unterstützung der Hilfsorganisation „Support Ethiopia

Auch in Zukunft werden wir uns intern wie auch innerhalb unserer Branche aktiv um die Etablierung von intelligenten Nachhaltigkeitskonzepten einsetzen. Umweltschutz benötigt innovative Akteure. Wir möchten einer von ihnen sein.


5 fatale Fehler bei der Auswahl des Salesforce Partners

Wer sich mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzt, der kommt kaum an den Cloud-Lösungen von Salesforce vorbei – dem Weltmarktführer für Customer-Relationship-Management-Software, kurz CRM. Denn im Gegensatz zu den meisten Konkurrenzprodukten bietet Salesforce eine vollwertige Plattform für zahlreiche Funktionen und Anwendungen: Von Standard-Prozessen wie Sales und Service, über automatisierte Email-Customer-Journeys mit Salesforce Marketing Cloud bis hin zum Einsatz von Zukunftstechnologien wie Big-Data-Analyse mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) via Salesforce Einstein Analytics. Das alles verbindet Salesforce nahtlos gemeinsam mit allen klassischen CRM-Funktionen.

Es ist also kein Wunder, dass die Nachfrage nach Salesforce-Implementierungspartnern in Deutschland boomt. Dass deutsche Unternehmen immer mehr die Einsicht gewinnen, mithilfe von Salesforce Ihre Prozesse digitalisieren zu müssen, ist der erste notwendige Schritt in die richtige Richtung. Auf der Suche nach dem richtigen Salesforce-Partner begehen viele Firmen jedoch immer wieder grobe Fehler, die mitunter fatale, finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen können. Damit die digitale Transformation Ihres Unternehmens erfolgreich wird, haben wir die fünf größten Fehler zusammengefasst, die Sie bei der Auswahl Ihres Salesforce-Partners unbedingt vermeiden sollten.

1. Kein Branchenfokus, kein Prozess-Know-How, kein Erfolg

So rasant wie die Nachfrage an Salesforce-Lösungen gestiegen ist, so schnell und z.T. hektisch ist auch eine weite Landschaft an Salesforce-Implementierungspartnern entstanden. Die meisten von ihnen vertreten die Ansicht, alle Branchen bedienen zu können. Was für die Salesforce-Partner besonders lukrativ ist, birgt für den Kunden unkalkulierbare Risiken. Denn: Ohne Branchenfokus fehlt meist auch das Prozess-Know-How und somit die Expertise für eine grundlegende Prozess-Analyse und -Optimierung. Ist sie nicht gegeben, kann von echter Digitalisierung keine Rede sein. Digitalisierung bedeutet, alle Potenziale mithilfe neuester Technologie voll auszuschöpfen und im Zuge dessen, unnötige Prozesse einzusparen. Diese „digitale Verschlankung“ hat Onivation-Gründer Roman Hoffmann in seinem Artikel „Digitalisierung im Asset Management“ am Beispiel der Vermögensverwaltung eingehend erklärt. Sein Resümee: „Prozesse, die nicht mehr zeitgemäß sind, gehören nicht digitalisiert, sondern abgeschafft.“

2. Langwierige Transformation vermeiden: Schnell zum Proof-of-Concept

Immer wieder verbrennen Kunden ihr Budget für langwierige Analysen, Dokumentationen und Powerpoint-Folien – ohne dass dabei eine Implementierung überhaupt angefangen hat. Das Projekt „Digitale Transformation“ wird immer langwieriger und unkalkulierbarer. Damit sich das Ergebnis von vielen Monaten teurer Beratung nicht auf Powerpoint-Folien begrenzt, ist es essenziell, auf einen schnellen Proof-of-Concept (PoC) zu bestehen. Das Prozedere sollte klar geregelt sein:

  1. Sie erklären einen Beispielprozess samt Ihren Anforderungen und Ihren Wünschen.
  2. Basierend darauf entwickelt Ihr Partner, bereits auf der Salesforce-Plattform, einen Lösungsvorschlag und stellt diesen vor.
  3. Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, kann dieser Prototyp i.d.R. bereits benutzt und weiterentwickelt werden.

Durch diese Arbeitsweise stellen Sie sicher, dass jede bereits vorhandene Implementierung übernommen wird und ersparen sich teure und unnötige Mehraufwände. Außerdem erhalten Sie während der Entwicklung einen Zugang zur Prototyp-Testumgebung und sind in der Lage, bereits vorhandene Funktionen auszuprobieren sowie bei Bedarf Verbesserungen vorzuschlagen.

3. Kostenfallen durch ignorierte Standards und proprietäre Konstrukte

An Standards halten. Was aus technischer Sicht nach einer Selbstverständlichkeit klingt, wird bei Salesforce-Implementierungen leider immer wieder ignoriert. Wir sind immer wieder erstaunt darüber, wie für Kunden – aus vermeintlicher Alternativlosigkeit – proprietäre Konstrukte entwickelt werden. Auch hier gilt: Was für Salesforce-Implementierungspartner besonders lukrativ ist, kann für den Kunden zum Desaster werden. Proprietäre Codes sind immer ein Risikofaktor. Fehlt es an ausreichenden Kenntnissen und Best Practises, wie z.B. bei der Auswahl der richtigen Bibliotheken, kann es nach Salesforce-Updates, trotz der Abwärtskompatibilität, zum technischen Ausfall kommen – mit fatalen Konsequenzen für den Geschäftsbetrieb des Unternehmens. Neben dem technischen Risiko ist die Entwicklung unverhältnismäßig langwierig und teuer, genauso wie die dazugehörigen, obligatorischen Wartungsverträge.
Salesforce bietet mit Boardmitteln, d.h. mit kleinen Anpassungen, eine riesige Palette an Funktionen. Vergewissern Sie sich unbedingt, dass dieses Repertoire vollständig ausgeschöpft wird, bevor auch nur eine zusätzliche Zeile proprietärer Code geschrieben wird.

4. Konkrete Erfolgsgeschichten und Referenzen statt Vertriebsmärchen

Wählen Sie nicht den lautesten Salesforce-Partner, sondern den besten. Bedenken Sie dabei stets: Das Ziel ist eine durchoptimierte und vor allem saubere Implementierung von Salesforce. Dies versprechen viele, z.T. auch zertifizierte, Salesforce-Implementierungspartner trotz mangelnder Referenzen. Doch genau diese Projekterfahrung kann der entscheidenden Erfolgsfaktor sein: Die digitale Transformation Ihres Unternehmens entfaltet sein vollständiges Potenzial erst dann, wenn es durch einen rundum kompetenten Salesforce-Partner begleitet wird. Dabei darf der Partner nicht nur „einfach“ die Kundenanforderungen abarbeiten, sondern muss auch proaktiv Prozessoptimierung durchführen. Schließlich ist vielen kaum bewusst, wieviele Möglichkeiten Salesforce hierfür bietet. Ohne nötige Erfahrung und Prozess Know-How ist dies für einen Partner kaum möglich.

5. Machen Sie keine Kompromisse

Vergessen Sie nicht: Salesforce kann zum Rückgrat Ihres Unternehmens werden! Dessen saubere Implementierung ist so essenziell, dass bei der Auswahl des Partners weder räumliche Nähe, noch Bekanntschaften oder ähnliche Faktoren eine Rolle spielen sollten. Verwechseln Sie den Umstieg auf Salesforce nicht mit dem Relaunch einer Website oder dem Wechsel des Betriebssystems. Auf Salesforce werden Sie Ihren gesamten Geschäftsbetrieb digital organisieren. Es ist unabdingbar, dass dessen technische Implementierung absolut sauber verläuft. Gehen Sie bei der Wahl des Salesforce-Partners also keinerlei Kompromisse ein und bewerten Sie ausschließlich nach Kompetenzen und Erfahrung.

Über uns
Onivation begleitet die digitale Neuerfindung der Finanzbranche und implementiert die neuesten Zukunftstechnologien mithilfe von Salesforce. Bei unserer Gründung im Jahr 2007 durch Geschäftsführer Roman Hoffmann, ehemaliger Director IT der DWS, waren wir einer von sehr wenigen Salesforce-Implementierungspartnern im deutschsprachigen Raum. In über 12 Jahren haben wir ein hochqualifiziertes Team aus Salesforce-Experten aufgebaut und wurden strategischer Partner von Salesforce Financial Services Deutschland. Als einzigartiger Spezialist für Salesforce im Finanzumfeld haben wir in über 200 Projekten zahlreiche namhafte wie kleine Unternehmen erfolgreich in das Zeitalter der Digitalisierung geführt. Mit unserer einzigartigen Kombination aus tiefgreifendem Branchen-Know-How, technischer Kompetenz und unserer schnellen und ergebnisorientierten Arbeitsweise begeistern wir unsere Kunden bis heute.
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Roman Hoffmann auf dem Elbrus

Onivation on top of Europe: Roman Hoffmann auf dem Elbrus

Onivation auf dem Elbrus - dem höchsten Berg Europas


Geschäftsführer Roman Hoffmann im Interview über Bergsteigen, körperliche Fitness und Work-Sport-Balance bei Onivation.

Roman, vor einigen Wochen bist Du auf dem mit 5642 Metern höchsten Berg Europas, dem Elbrus im Kaukasus, gestanden. Wie kann man solche Höchstleistungen mit dem Alltag der Geschäftsführung eines Mittelständlers in Einklang bringen?

Roman Hoffmann: Das Bergsteigen ist seit langer Zeit eines meiner Hobbys. So waren vor dem Elbrus u.a. der Mont Blanc oder auch der Kilimanjaro – mit 5895 m der höchste bis jetzt – an der Reihe. Neben einer ausreichenden Akklimatisierung ist körperliche Fitness ein Muss für solche Ausflüge in die für Menschen unnatürliche Höhe.

Aber kann man die Zeit für so ein Fitnessprogramm in einem ja nicht immer nur 8 Stunden dauernden Arbeitstag unterbringen?

Roman Hoffmann : Bei uns gelten ja für alle: Flexible Arbeitszeiten. So kontrolliert bei uns keine Stechuhr die Start- oder Endzeiten, sondern wir schauen auf die Ergebnisse. Das gilt natürlich auch für mich. So ist das ein oder andere Läufchen in der Mittagspause oder vor der Arbeit schon mal Programm. Zusammen mit unserer guten Versorgung an Obst, unserem Fitness-Studio quasi „im Büro“ und der besagten freien Zeiteinteilung lässt sich eine absolut gesunde und fitness-bezogene Lebensweise realisieren. Work-Sport-Balance, sozusagen. Da ich der Überzeugung bin, gesunde, sportliche Menschen erbringen auch auf der Geistesebene wesentlich mehr Leistung, lebe ich gerne den Sportler vor.


Seit der Gründung im Jahr 2007 ist Onivation Teilnehmer an der jährlichen JP Morgan Corporate Challenge in Frankfurt.

Das heißt bei Onivation wird Sport aktiv unterstützt?

Roman Hoffmann : Ja. Neben der jährlichen Teilnahme am JP-Morgan-Lauf in Frankfurt – übrigens seit Bestehen der Firma – übernehmen wir z.B. Kosten für Marathon-Starts oder ähnliche Veranstaltungen. Wir bieten jedem unserer Mitarbeiter – auch Studierenden – Zugang zur Fitnessstudio-Kette FITSEVENELEVEN, mit der wir kooperieren. Darüber hinaus arbeiten wir derzeit an der Kooperation mit der Deutschen Sporthilfe, um auch Leistungssportlerinnen und -sportlern eine Möglichkeit zu geben, neben ihrem horrenden Sportprogramm auch einer – zeitlich reduzierten – Arbeit nachzugehen.

Das klingt wirklich nach Sport aus Überzeugung! Welche Herausforderung steht als nächstes an?

Roman Hoffmann : Derzeit liebäugle ich mit dem Aconcagua, dem höchsten Berg Südamerikas. Der wäre dann 6961m hoch und somit eine weiterer „Summit“. Das sind die 7 höchsten Gipfel der Kontinente. Zunächst steht aber erst einmal der Berlin Marathon am kommenden Sonntag auf dem Programm.

Ui. Auch noch ein Marathon?

Roman Hoffmann : Ja, wenn’s gut läuft werden es sogar noch 2 dieses Jahr. Der „Hausmarathon“ hier in Frankfurt findet Ende Oktober statt. Und das Laufen begleitet mich bereits seit der Grundschule. Die Ausdauer, die einem das permanente Joggen beschert, ist durchaus eine Eigenschaft, die in dem ein oder anderen Projekt von Nutzen ist (lacht dabei).

Dann viel Erfolg am Sonntag und wir freuen uns auf die Bilder aus Südamerika.


IT Sicherheit - Security - Hackerangriffe - Ransomware - Mittelstand

Hackerangriff auf Juwelier Wempe - Wie sich der Mittelstand schützen kann

Der Erpressungsfall des Hamburger Juweliers zeigt wie leicht IT-Systeme im deutschen Mittelstand gehackt werden können und wie wenig sich insbesondere der Mittelstand vor solchen Angriffen, sog. „Cyber-Attacken“, schützt. Dabei kann eine Lösung sehr einfach sein.

Das Problem vieler deutschen Mittelständler ist, dass sie nicht recht wissen, wie sie sich von den permanent gemeldeten „Cyber-Attacken“ mit teilweise ruinösen Folgen schützen sollen. Da werden von Kriminellen scheinbar mühelos sämtliche hausinternen IT-Schutz-Mechanismen umgangen und die eigenen, teilweise lebensnotwendigen, Daten verschlüsselt. Gegen Zahlung eines Lösegeldes erhält man wieder Zugang zu seinen eigenen Daten. Dieser als Ransomware bekannte Angriff ist eine quasi offen geführte Attacke mit dem Ziel, Lösegeld (in der Regel als Bitcoins) vom Opfer zu erpressen. So geschehen beim Hamburger Juwelier Wempe, wie das Handelsblatt Anfang Juli berichtete.

 

Hackerangriffe auf den deutschen Mittelstand: Eine hohe Dunkelziffer

Aus Scham, nicht öffentlich als Opfer und damit als „unsicheres Unternehmen“ abgestempelt zu werden, werden viele dieser Fälle nicht gemeldet und bleiben daher unregistriert. Genau so, wie die vielen Spionage-Tätigkeiten in deutschen Mittelstandsunternehmen, wo das Opfer-Unternehmen gar nicht mitbekommt, dass permanent Daten von seinen Servern nach außen gespielt werden.

 

IT-Sicherheit den Experten überlassen – durch Cloud Computing

Lösungen für solche Probleme liegen viel näher als man glaubt. Statt zu versuchen sich mit halbherzigen Maßnahmen vor den absolut professionell vorgehenden, kriminellen IT-Spezialisten zu schützen, sollte man das Thema „IT-Sicherheit“ auch in die Hände von Experten geben in Form einer Art Outsourcing:

Cloud Computing Plattformen investieren bis zu dreistellige Millionenbeträge in das Thema IT-Sicherheit und Schutz vor Hackerangriffen.

Ein Budget, das den meisten Mittelständlern nicht zur Verfügung steht. Daten, die von geprüften und etablierten Anbietern hinter professionell geschützten Toren gespeichert werden, sind viel sicherer, als Daten, die auf eigenen Servern liegen.

Denken Sie daher auch einmal darüber nach, Ihre Daten, Anwendungen und Prozesse in die Cloud zu verlagern. Neben dem Mehr an Sicherheit gehen i. d. R. Kostenersparnis, ein schnellerer Go-to-Market und eine Simplifizierung Ihrer IT-Landschaft damit einher.