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Blog · KI in der Finanzbranche

KI @ Onivation – vom Jahresauftakt zur AI-Company

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KI @ Onivation – vom Jahresauftakt zur AI-Company

An unserem Jahresauftakt im Januar hat unser Geschäftsführer Roman Hoffmann uns eine klare Vision mit auf den Weg gegeben:

„Wer in unserem Sektor nicht auf KI setzt, wird in Zukunft keine Rolle mehr spielen. Wir müssen eine AI-Company werden!"

Uns war noch nicht ganz klar, was da auf uns zukommt, aber die Stringenz, wie wir dieses Thema angegangen sind, hat uns nun allen klar gemacht: Das ist ernst!

Unsere besten Architekten haben zunächst eine KI-Strategie erarbeitet, dann eine Policy im Kontext Datenschutz/Finanzbranche, dann erst folgte die Tool-Evaluierung und zu guter Letzt „Umsetzung" – und da sind wir nun angekommen!

Die gleiche These wie 2006, und sie wurde Realität

Schon 2006 hat derselbe Kopf auf „Cloud Computing" gesetzt, zu einer Zeit, in der man dafür größtenteils belächelt wurde. „Hype." „Geht vorbei." „Datenschutz wird das nie zulassen." Heute, zwanzig Jahre später, ist Realität: Cloud ist nicht nur Standard, es ist ein Milliardengeschäft geworden.

Die Aussage „Wir müssen eine KI Company werden" hat exakt denselben Stellenwert. Und sie folgt derselben Logik: KI ist kein Trend, der vorbeigeht, es ist bereits ein Milliardengeschäft. Diejenigen, die ernsthaft in Frage stellen, ob sich die Investitionen in KI amortisieren, hätten das gleiche auch Henry Ford entgegen gehalten, als er das Fließband in der Produktion erfand. Sie sind ahnungslos.

KI wird die Dienstleistungsbranche nicht massiv verändern. Sie wird sie radikal umkrempeln, in einem Tempo, das noch viele überraschen wird.

Wer das einmal akzeptiert hat, hat zwei Optionen: warten und zusehen, wie das Schnellboot vorbeizieht, oder selbst eines bauen. Wir bauen.

Vision allein reicht nicht

Klarheit über die Richtung heißt nicht Klarheit über jeden Schritt. Genau deshalb haben wir dieses Thema mit Priorität 1 auf die Agenda gehoben und in die Hände der besten Köpfe im Unternehmen gegeben. Federführend hat unser Architekt Dominik Schäfer diese Aufgabe übernommen, und damit auch die Verantwortung, KI bei Onivation nicht als Reaktion, sondern als bewusste unternehmerische Entscheidung zu gestalten.

Kein Aktionismus, sondern Strategie

Der Reiz, sofort loszulegen, „irgendwas mit KI“ anzuschieben und schnell sichtbare Ergebnisse zu produzieren, ist groß. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. Schnellboot heißt nicht kopflos. Schnellboot heißt navigiert. Wir sind die Fragestellung deshalb mit Hirn und Verstand angegangen, in genau der Reihenfolge, die wir auch unseren Kunden empfehlen würden:

Eine Strategie entwickeln. Policies setzen im Kontext Datenschutz/Finanzbranche. Dann erst Tools evaluieren. Und anschließend ins Doing kommen.

Die zentrale Frage: Wie geht man mit der Blackbox KI um?

Wir beraten Banken, Versicherer, Asset Manager und FinTechs. Wir bewegen uns in einem Umfeld, in dem Datenschutz, Vertraulichkeit, Regulatorik und Auditierbarkeit keine Buzzwords sind, sondern tägliche Realität. Genau deshalb stand am Anfang nicht die Frage „Welches Tool wäre cool?“, sondern eine deutlich unbequemere:

Wie gehen wir damit um, dass niemand vollständig in die Blackbox KI hineinschauen kann? Was darf unter welchen Bedingungen überhaupt in welches System?

Mit diesen Leitplanken haben wir eine Reihe weiterer Fragen abgeleitet: Welche Anbieter erfüllen unsere Anforderungen an Vertraulichkeit, Datenverarbeitung und Vertragsgestaltung? Welche Use Cases sind unkritisch, welche bedürfen besonderer Sorgfalt, welche sind tabu? Wie verhindern wir, dass sensible Kundeninformationen versehentlich in einem Modell landen, in dem sie nichts zu suchen haben? Wie schulen wir unser Team, damit diese Grenzen nicht nur auf dem Papier existieren?

Aus den Antworten ist unsere Strategie für den Umgang mit KI entstanden, inklusive Policy, internen Best Practices und einem klar definierten Rahmen, in dem unsere Kolleginnen und Kollegen sich frei und produktiv bewegen können.

Die bewusste Auswahl der Werkzeuge

Bevor Lizenzen verteilt wurden, ist unser Architektenteam in die Tiefe gegangen. Verschiedene Modelle wurden gegeneinander getestet, mit realen Aufgaben aus unserem Alltag: vom Programmieren in Apex-Code über Flow Logiken, Erstellung visueller Komponenten aber auch Dokumentation, Qualitätssicherung und immer wieder Evaluierung neuer Wege und Methoden, gibt es nicht doch etwas Besseres/ Neueres über das bekannte KnowHow hinaus?

Am Ende stand die Entscheidung für eine bewusste Kombination aus zwei führenden Anbietern: einer für die enge Integration in unsere Welt aus Office-Tools wie Kollaboration, Team Meetings und internen Arbeitsweisen; einer für anspruchsvollere Aufgaben in Entwicklung und Qualitätssicherung, in denen wir Tiefe, Kontext und nachvollziehbare Resultate brauchen.

Verantwortung bleibt bei uns. Punkt.

Dieser Punkt ist für uns der wichtigste, und er steht in unserer Strategie ganz oben: Die Verantwortung für jedes Ergebnis, das einen Kunden erreicht, liegt bei uns. Bei jedem einzelnen Mitarbeiter. Niemals bei der KI.

KI ist für uns Assistenz. Zuarbeiter. Verlängerter Arm. Sie ist nicht der Berater, nicht der Architekt, nicht der Entwickler. Unsere zertifizierten und ausgebildeten Expertinnen und Experten bleiben in der Verantwortung, fachlich, regulatorisch und vertraglich.

In der Entwicklung auf Salesforce wird das besonders deutlich. Vieles, was wir täglich tun, ist fachlich nicht hochkomplex, aber wiederkehrend und kostet viel Zeit: Boilerplate Code, Testklassen, Validierungslogik, Skizzen zur Datenmodellierung, Dokumentationsentwürfe, Demos, Beispiel Usecases, Qualitätssicherungstests. Genau hier nimmt KI uns Last ab und gibt unseren Entwicklerinnen und Entwicklern Raum, sich auf das zu konzentrieren, was wirklich Expertise braucht: Architektur, fachliches KnowHow, regulatorische Implikationen, Lösungen, die langfristig tragen, Erfahrung.

Deshalb ist für uns auch ein Punkt nicht verhandelbar: Wir nutzen KI nicht zum Copy and Paste. Wir nutzen sie zur Optimierung, als Sparringspartner, als Beschleuniger. Das Ergebnis, das beim Kunden ankommt, ist von uns gedacht, geprüft und verantwortet.

Schulung statt „Trial & Error"

Eine Strategie und zwei Lizenzen reichen nicht. Wir investieren bewusst unsere Zeit in interne Schulungen, über Teams und Rollen hinweg. Ziel ist, dass jede Kollegin und jeder Kollege ein realistisches Bild davon hat, was die Modelle können, wo ihre Grenzen liegen und wie man Prompts so formuliert, dass am Ende ein belastbares Ergebnis steht. Genauso wichtig: Was darf rein, was nicht, und warum.

Die Begeisterung im Team

Was uns dabei am meisten freut: Die Begeisterung kommt nicht „von oben“, sondern aus dem Team. Schon in den ersten Wochen unter dem neuen Rahmen hat sich gezeigt, wie aktiv KI in den Arbeitsalltag eingebaut wird: Kolleginnen und Kollegen tauschen Tipps aus, teilen Prompts und entdecken gemeinsam neue Einsatzmöglichkeiten.

Effizienz und Mitarbeiterzufriedenheit sind damit nicht zwei getrennte Themen, sondern zwei Seiten derselben Medaille.

Unsere Erfahrung

Der vielleicht wertvollste Effekt dieses Prozesses ist nicht die Technik selbst. Es ist das, was wir auf dem Weg gelernt haben.

Wir haben uns durch die Fragen gearbeitet, die jedes Unternehmen in einem regulierten Umfeld früher oder später beantworten muss: Welche Anbieter halten unseren Anforderungen stand? Wie sieht eine praxistaugliche Policy aus, die schützt, ohne einzuschränken? Wie überführt man eine abstrakte Strategie in konkrete Best Practices, die im Alltag funktionieren? Wie nimmt man ein Team auf diesem Weg mit?

Dieses Wissen ist heute ein Asset, nicht nur für uns intern, sondern für jedes Unternehmen, das vor denselben Fragen steht.

Was das für Sie heißt

Wir haben Künstliche Intelligenz vor dem Hintergrund sensibler Daten und eines regulierten Branchenumfelds gründlich evaluiert. Wir haben eine Strategie entwickelt, daraus Policies und Best Practices abgeleitet und wenden sie heute mit großem Erfolg an. Messbar in Effizienz, sichtbar in höherer Qualität, spürbar in Mitarbeiterzufriedenheit. Und das alles, ohne die Verantwortung aus der Hand zu geben.

Und genau das können wir auch für Sie tun.

Wir haben die ersten Kilometer des Marathons „auf in die KI" gemeistert! Mit einer Vision, mit KnowHow-Aufbau, Tools, mit unseren Kolleginnen und Kollegen.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel" hat mal ein schlauer Kerl vor rund 2500 Jahren gesagt. Nur die Räder drehen heute schneller.

Ihr Ansprechpartner

Sie haben noch Fragen?

Fragen zur Einführung/Beratung von Salesforce? Schreiben sie uns gerne kurz, wir melden uns zeitnah bei Ihnen.

Veronika Ochsler, Sales Director bei Onivation
Veronika Ochsler
Sales Director

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