Finance und Salesforce – das ist Onivation.
Seit über 15 Jahren führen wir Salesforce bei regulierten Unternehmen der Finanzbranche ein. In diesem Zusammenhang haben wir bereits so einiges an Bedenken gehört – und konnten im Laufe der Zeit Vorurteile aus der Welt schaffen.
Die 5 Top-Themen haben wir hier für Sie zusammengefasst:
Vorurteil Nr. 1: Die Salesforce (Kunden-)Daten werden nicht in Deutschland gespeichert und sind in der Cloud ungeschützt.
Alle Daten von Salesforce-Kunden aus Deutschland werden in Rechenzentren in Deutschland gespeichert. Aus Gründen der Ausfallsicherheit werden diese Daten in Echtzeit über verschlüsselte Leitungen in ein Rechenzentrum nach Paris repliziert. Zusätzlich werden die Daten mehrfach gesichert (Backup).
Der Zugriff für den Anwender über den Browser oder die mobile App erfolgt ebenfalls verschlüsselt. Salesforce speichert die Daten in den Rechenzentren dazu verschlüsselt auf die Festplatten. Darüber hinaus können Salesforce Kunden optionale Lösungen für die Verschlüsselung der Daten einsetzen, bei denen nur sie selbst die alleinige Kontrolle über den Schlüssel besitzen.

Salesforce besitzt eine ganze Reihe an internationalen Zertifikaten für IT-Sicherheit und IT-Operations (u. a. ISO 27001, SOC 1-2-3), aber auch die C5-Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) im Kontext Cloud-Computing. Vertraglich adressiert das Unternehmen internationale Vorgaben wie z. B. DSGVO, EU-Standardvertragsklauseln.
Vorurteil Nr. 2: Im BaFin-regulierten Finanzmarkt ist Cloud-Computing nicht zulässig.
Weder verbietet die BaFin die Nutzung von Cloud-basierten Lösungen, noch zertifiziert sie diese explizit. Vielmehr hat die BaFin bereits im Jahr 2018 ein Merkblatt – Orientierungshilfe zu Auslagerungen an Cloud Anbieter herausgegeben. Darin beschreibt die BaFin die Anforderungen bzw. Maßnahmen für Finanzunternehmen aus Deutschland, welche vor einer Entscheidung für die Einführung einer Cloud-Lösung zu berücksichtigen sind.

Aus unserer langjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Salesforce-Finanzkunden können diese die BaFin-Vorgaben adressieren.
Salesforce selbst befindet sich im regelmäßigen Austausch mit der BaFin. Die Behörde kennt also das Unternehmen und dessen Lösungen und umgekehrt weiß Salesforce um die Marktanforderungen, damit diese in deren Lösungen und Vertragswerk berücksichtigt werden können.
Als spezialisierter Salesforce-Partner unterstützen wir unsere Kunden auch hinsichtlich der Entscheidungsfindung im Kontext BaFin.
Vorurteil Nr. 3: Salesforce ist ein Standard CRM und kann kein Finance.
Dies ist insofern zutreffend, als das Salesforce im Standard keine Finance-Themen adressiert, insbesondere nicht die eines europäischen (MiFID) oder gar deutschen (WpHg, KWG, etc.) Marktes.
Daher haben wir uns als langjähriger, branchenspezialisierter Partner genau diesem Thema gewidmet und eine eigene branchenspezifische Lösung auf der Basis von Salesforce entwickelt: CAMP – die Asset Management Cloud Platform.

Damit adressieren wir Themen WpHG-Datenerfassung, Geeignetheitserklärung, KYC-/Onboarding-Prozesse oder neuerdings ESG-Themen.
Darüber hinaus generieren wir für unsere Kunden aber ebenso aus der Sales-Cloud, der Service-Cloud oder anderen Salesforce-Produkten ein dem Deutschen Markt entsprechendes „Finance-CRM“.
Vorurteil Nr. 4: In einer Bank/Versicherung/Fondsgesellschaft gibt es Kern(bank)systeme, die teilweise noch auf Mainframe basieren und nicht mit einer Cloud wie Salesforce kompatibel sind.
Die Salesforce-Plattform ist eine offene Technologie. Sämtliche Datenobjekte in der Plattform sind per se ohne weiteren Aufwand von außen ansprechbar. Im Laufe der Zeit haben wir in Projekten u. a. selbst älteste Mainframes und Datenformate erfolgreich an die Salesforce-Plattform angebunden. Salesforce bietet mit der Integrationsplattform Mulesoft eine Technologie an, welche es noch einfacher macht, Systeme und Datenformate unterschiedlichster Art und Weise effizient und flexibel an die Cloud-Plattform anzubinden. Onivation ist selbstverständlich auch zertifizierter MuleSoft-Partner.

Vorurteil Nr. 5: Salesforce-Implementierungspartner haben keine Ahnung von der Finanzbranche.
Onivation wurde im Jahr 2007 aus der Erfahrung unseres Gründers und Geschäftsführers Roman Hoffmann gestartet, der seinerzeit in der Deutschen Bank (DWS/DeAM) Salesforce als weltweites CRM-System in kürzester Zeit erfolgreich eingeführt hatte.
Seitdem hat Onivation in mehr als 300 Projekten bei Finanzunternehmen (Asset Managern, Vermögensverwaltern, Family Offices, Banken, Versicherungen u.v.m.), Digitalisierungsprojekte auf Basis der Salesforce-Technologie erfolgreich durchgeführt. Dabei haben wir, neben den fachlichen, eine Vielzahl an regulatorischen Aufgabenstellungen umgesetzt. Wir kennen die einschlägigen Themen und wissen diese auf Basis unserer agilen Projektmethode effizient umzusetzen. Oder haben diese bereits in Form unserer Branchenlösung CAMP out-of-the-box implementiert. Wir haben entsprechende Referenzen und scheuen uns nicht den Kontakt zu diesen herzustellen.

Fazit: Auf den ersten Blick scheint es einige Gründe gegen die Implementierung von Salesforce im Finanzumfeld zu geben. Bei näherer Betrachtung sind diese Vorurteile allerdings unbegründet. Wichtig ist es, einen verlässlichen Salesforce-Partner mit dem nötigen Verständnis für die Finanzbranche an seiner Seite zu haben – so wie Onivation.


